Skip to main content

Jüdisches Leben in München vor und nach dem 2. Weltkrieg

München blickt auf eine bewegte jüdische Geschichte zurück. Nach dem ersten Weltkrieg gab es hier mit Kurt Eisner den ersten jüdischen Ministerpräsidenten Deutschlands. Anfang der 1930er-Jahre wurde für die wachsende Gemeinde eine dritte Synagoge eingeweiht, in den folgenden Jahren flohen dann aber viele Münchner Jüdinnen und Juden oder wurden Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik. Völlig unerwartet entwickelte sich dann aber nach Kriegsende München – und besonders die Straßenzüge rund um die Möhlstraße in Bogenhausen – zu einem Zentrum jüdischen Lebens in Bayern und in Deutschland: die ehemalige „Hauptstadt der Bewegung“ wurde zum Zentrum der Sche´erit ha-Pleta („Rest der Geretteten“). Heute leben wieder über 10.000 Juden und Jüdinnen in München und es gibt ein reges kulturelles und religiöses jüdisches Leben.
Ohne Anmeldung, nur Abendkasse.

Lilly Maier (Jahrgang 1992) studierte an der LMU München Geschichte und als Fulbright-Stipendiatin an der New York University Journalismus. Derzeit promoviert sie in Jüdischer Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität mit einer Arbeit über Frauen, die Juden während des Holocausts das Leben gerettet haben. Seit 2012 arbeitet sie als Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Herbst 2018 erschien ihr Erstlingswerk „Arthur und Lilly: Das Mädchen und der Holocaust-Überlebende“, die Biografie von Arthur Kern, der auf einem Kindertransport nach Frankreich und später nach Amerika gerettet wurde.

 

Jüdisches Leben in München vor und nach dem 2. Weltkrieg

München blickt auf eine bewegte jüdische Geschichte zurück. Nach dem ersten Weltkrieg gab es hier mit Kurt Eisner den ersten jüdischen Ministerpräsidenten Deutschlands. Anfang der 1930er-Jahre wurde für die wachsende Gemeinde eine dritte Synagoge eingeweiht, in den folgenden Jahren flohen dann aber viele Münchner Jüdinnen und Juden oder wurden Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik. Völlig unerwartet entwickelte sich dann aber nach Kriegsende München – und besonders die Straßenzüge rund um die Möhlstraße in Bogenhausen – zu einem Zentrum jüdischen Lebens in Bayern und in Deutschland: die ehemalige „Hauptstadt der Bewegung“ wurde zum Zentrum der Sche´erit ha-Pleta („Rest der Geretteten“). Heute leben wieder über 10.000 Juden und Jüdinnen in München und es gibt ein reges kulturelles und religiöses jüdisches Leben.
Ohne Anmeldung, nur Abendkasse.

Lilly Maier (Jahrgang 1992) studierte an der LMU München Geschichte und als Fulbright-Stipendiatin an der New York University Journalismus. Derzeit promoviert sie in Jüdischer Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität mit einer Arbeit über Frauen, die Juden während des Holocausts das Leben gerettet haben. Seit 2012 arbeitet sie als Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Herbst 2018 erschien ihr Erstlingswerk „Arthur und Lilly: Das Mädchen und der Holocaust-Überlebende“, die Biografie von Arthur Kern, der auf einem Kindertransport nach Frankreich und später nach Amerika gerettet wurde.

 

18.07.26 03:25:09