Ein Platz für Begegnungen und Gespräche. Wer Lust hat, kann spontan dazukommen. Gedacht als lockere Runde zum Austausch bzw. gemütliches Treffen zum Kennenlernen und Ratschen, es gibt kleine Leckereien. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie! Das kleine Atelier in der Bahnhofstraße in Markt Schwaben ist barrierefrei zu erreichen.
Was bleibt, wenn die Gedanken langsam verblassen? "Ich denk nicht dran" ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein poetisches, authentisches und unterhaltsames Sachbuch über ein Schicksal, das viele fürchten – aber kaum jemand so beschreibt. Ein Buch über das Leben mit Alzheimer, bevor alles verloren geht – und darüber, wie viel Lebensfreude trotz allem möglich ist. Als Jo Failer mit 51 Jahren die Diagnose »Alzheimer Frühform« erhält, steht er noch mitten im Alltag: berufstätig, Vater von zwei kleinen Kindern, umgeben von vielen Freunden. Sein Buch ist der Versuch, die Krankheit sichtbar zu machen, solange er es noch kann. Nicht durch Statistiken, nicht durch Klischees – sondern durch echte, persönliche Momente. Ohne Anmeldung, nur Abendkasse. Jo Failer, geboren 1972, ist Journalist und Moderator. Er hat u.a. für die "Schwäbische Zeitung" geschrieben, bei Sat1 für ran gearbeitet und war als selbstständiger Fernsehproduzent tätig. Heute ist er Künstlervermittler. Failer hat zwei Kinder und lebt in München.
Fällt es Ihnen auch schwer, über Gefühle zu sprechen? In diesem zweiteiligen Seminar nähern wir uns dem Begriff "Gefühl" auf psychologischer und philosophischer Ebene: Was ist ein Gefühl? Wie unterscheiden sich Emotionen von Affekten oder Stimmungen? Welche Theorien erklären die Wirkung und Funktion von Gefühlen? Wie gehen wir mit unseren Emotionen um? Was machen Gefühle mit uns und wie reagieren wir auf Gefühle? Die Dozentin ist Krankenschwester sowie Kommunikations- und Gesundheitsberaterin und war lange Jahre in der Psychiatrie und Psychosomatik sowie als Pflegedienstleitung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung beschäftigt.
Bewusste, bewertungsfreie und gegenseitige Aufmerksamkeit hilft uns zu wachsen! Wir hören im Alltag jedoch oft nicht zu, um zu verstehen, sondern um zu antworten. Unsere "Gespräche" sind eher voller Unterbrechungen, Ablenkungen und Bewertungen. Wir reagieren, statt aufmerksam zuzuhören. Manchmal glauben wir, den "Anderen" nach einiger Zeit "gut" zu kennen, stecken ihn aber nur in eine Schublade. Wenn wir wirklich zu-/HIN-hören, dann erfahren wir ständig etwas Neues über den Anderen, etwas, was im Alltag oft nicht geteilt wird. Zuhören, wenn ein anderer Mensch sich etwas von der Seele reden möchte, ist eine Gabe und ein Geschenk. Ein Geschenk, weil man Zeit schenkt und sich in den anderen hineinfühlt. In diesem 2-stündigen Einführungs-Workshop und durch praktische Hinhör-Übungen erlebst Du, wie wirkungsvoll das bewusste Hinhören ist. Bewusstes Hinhören, um - die Liebe, Freundschaft, Beziehung lebendig zu halten - bewusst zu werden, dass wir alle das Bedürfnis haben, gehört und gesehen zu werden - klarer zu werden, was will ich, was nicht und dies ausdrücken zu können - Bewertungen zu lösen, die mich seit der Kindheit prägen - authentischer und offener zu werden - präsenter zu werden mit mir und dem Anderen - gelassener zu werden anstatt zu reagieren - mehr Achtsamkeit und Selbstbestimmung in mein Leben zu bringen
Wir alle wissen, dass Worte oft nur die Oberfläche von etwas darstellen oder gar völlig von dem abweichen, was "in Wirklichkeit" gemeint ist. Gesicht und Gestik des Sprechers/der Sprecherin verraten mehr über die versteckte Wirklichkeit als beabsichtigt. Die Signale zu erkennen und zu deuten, hilft bei der zwischenmenschlichen Kommunikation und verbessert Beziehungen – sowohl beruflich als auch privat. Der Vortrag bietet – einschließlich einiger kurzer Übungen – einen Einstieg in das Thema "Mimik erkennen". Der Kursleiter ist systemischer Master-Coach.
Manchmal spüren wir ganz genau, dass etwas zu viel ist - und sagen trotzdem "Ja". Warum fällt es uns so schwer, Grenzen zu setzen? Oft sind es Gefühle wie Schuld, Angst oder das Bedürfnis nach Harmonie, die uns zurückhalten. In diesem Workshop lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse besser wahrzunehmen und klar zu kommunizieren. Sie entdecken, wie Gefühle uns lenken - und wie sie diese nutzen können, um sich selbst treu zu bleiben. Mit praktischen Übungen, Austausch und Impulsen stärken Sie ihre innere Klarheit und können so den Mut zum "Nein" finden. Für alle, die sich selbst ernst nehmen und ihre Grenzen achtsam wahren möchten. Wir machen 45 Minuten Mittagspause. Keine Ermäßigung möglich.
Australien hat es bereits eingeführt, andere Länder planen es – und auch in Deutschland wird über ein Social‑Media‑Verbot für Jugendliche diskutiert. Geht es nur um Schutz vor digitalen Gefahren, oder um mehr? Im Webtalk fragen wir: Was weiß die Forschung wirklich über die Risiken sozialer Medien – für Jugendliche und Erwachsene? Und was verrät die Debatte über unsere gesellschaftlichen Problemdiagnosen und unser Verhältnis zu Plattformen wie Instagram, TikTok oder X – zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und dem Recht auf Selbstbestimmung? Es referieren: Dr. Claudia Lampert, Senior Researcher Mediensozialisation & Gesundheitskommunikation am Leibniz-Institut für Medienforschung Hans-Bredow-Institut (HBI) und Mitglied der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in einer digitalen Welt“ der Bundesregierung; Prof. Dr. Benjamin Krämer, Heisenberg-Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Mediennutzung und Mediengeschichte, LMU München Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn.