Topaktuelle Kurse zu Politik, Digitalisierung, Gesellschaft & Geschichte – informiert, reflektiert, diskursstark.
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Im Anschluss an die moderierte Gesprächsrunde haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn. Die Gesprächsgäste: Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen. Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden. Moderation: Knut Elstermann Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin.
Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn.
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in einer Reinigungsfirma und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungspersonal. Sie hat versucht, einen nicht offiziell angemeldeten Arbeiter eines Subunternehmers abzuwerben und damit gegen die Vorschriften verstoßen. Nun droht der Subunternehmer, die Zusammenarbeit einzustellen, wenn Heike ihm nicht mehr Arbeitsstunden und Einnahmen zusichert. Um diesen Forderungen nachzukommen, muss sie einen ihrer eigenen Mitarbeiter entlassen – einen Kollegen, den ihre Freundin Taja sehr schätzt. Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter*innen und den Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor.
Auch der Blick auf das Alter und die Wahrnehmung alter Menschen war und ist kulturell geschaffenen Konzepten und Wandlungen unterlegen. Noch nie war es so angenehm, alt zu werden und zu sein: Wir werden immer älter und können mittels Wissens, Medizin, Altersversorgung und körperlicher wie geistiger Aktivität länger gesund und vielleicht auch munter leben. Was bedeutet es, „edel zu altern“ („to age gracefully“)? Wie kann ein „gelungenes“ Altern aussehen? Ohne Anmeldung. Dr. Renate Syed ist Indologin und Sanskritistin; ihre Spezialgebiete sind die indischen Religionen, Philosophien und die alt- und neuindische Kulturwissenschaft. Die Veranstaltung wird vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.
Der überaus populäre König Ludwig II. von Bayern (1845 – 1886) ging als „Märchenkönig“ in die Geschichte ein. In seine Regentschaft fielen der verlorene Krieg gegen Preußen, der gemeinsame Waffengang gegen Frankreich sowie die Gründung des Deutschen Kaiserreiches im Jahre 1871. Die Nachwelt verbindet mit Ludwig II. vor allem seine Schlösser wie Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof, deren Bau Millionen verschlang und der königlichen Kasse massive Schulden bescherte. Bis heute skandalumwittert ist der Tod des entmachteten und für psychisch krank erklärten „Kini“ im Starnberger See. Ohne Anmeldung, nur Abendkasse. Paul Gaedtke hat an der Hochschule für Politik in München studiert und ist seit Abschluss seines Studiums als Dozent an den Volkshochschulen in München und Umgebung tätig. Seine Themenschwerpunkte sind Bayerische Geschichte, Deutsche Geschichte, Politische Bildung, Einbürgerungsseminare und historische Exkursionen in München.
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Im Anschluss an die moderierte Gesprächsrunde haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn. Die Gesprächsgäste: Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen. Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“. Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im “Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. Moderation: Nhi Le Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
Die Nutzung des Internets hat eine Welt auch für Kriminelle und ihre Taten hervorgebracht. Die Manipulation der Nutzer wird stetig perfektioniert, die Maschen hoch professionell. Die Künstliche Intelligenz (KI) erweitert die Anwendungsmöglichkeiten für kriminelle Zwecke nahezu grenzenlos. Phishing-Mails und Deepfakes sind von der Realität immer schwerer zu unterscheiden und fordern den normalen Usern Zurückhaltung und kritisches Hinterfragen ab. Anhand der Polizeistatistik aus München und des Bundeskriminalamtes zeigt dieser Vortrag, wie sich die Kriminalität, die Täter aber auch die Rechtslage durch die Neuen Medien verändert und welchen Einfluss KI vermehrt nimmt. Insiderbegriffe wie Social Engineering, Deepfake, Fakeshops, Hatecrime und Cyberangriffe werden ebenso beleuchtet wie das Vorgehen der Polizei. Tipps für den Umgang mit den Gefahren runden den Vortrag ab, und am Ende ist Zeit für Fragen und Diskussionen. Arno Helfrich arbeitete bis 2023 als Kriminaloberrat bei der Bayerischen Polizei und leitete 20 Jahre das Kommissariat für Prävention und Opferschutz beim Polizeipräsidium München.
Mit dem Digital Services Act setzt die EU neue Regeln für soziale Medien: mehr Verantwortung, mehr Transparenz, strengere Vorgaben für die Plattformen. Aktuell wird vor allem über die Pflichten bei der Entfernung illegaler Inhalte, den Umgang mit Desinformation, die Offenlegung von Empfehlungsalgorithmen und die Einrichtung wirksamer Beschwerdemechanismen diskutiert. Erste Verfahren gegen Unternehmen laufen bereits – ein Hinweis darauf, dass die EU ihre neuen Regeln auch tatsächlich durchsetzt. Allerdings tut sie dies in einem politischen Umfeld, in dem US-Technologiekonzerne und US-Regierung die Moderation von Content als Zensur ansehen. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie effektiv eine Regulierung durch die EU ist. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn.
Sie würden gerne reisen, haben aber Bedenken, wie Sie am besten vorgehen und wie Sie Ihre Reise angenehm, sicher und ohne Stress durchführen können? Wir haben eine ganze Reihe von interessanten und hilfreichen Anregungen zusammengetragen für die Organisation und Durchführung von Reisen für Senioren. Dabei ist es egal, ob Sie in einer Gruppe mit Freunden oder allein reisen möchten, und auch ob mit dem Auto, dem Zug oder mit dem Flugzeug. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Wir möchten Ihnen Tipps und Hinweise für die Vorbereitung und für Ihre Planung geben, von der ersten Idee und Auswahl des Reiseziels bis zur Durchführung. Achtung: Beginn 18:00 Uhr!
Was macht eine europäische Stadt aus? Warum sind hier die meisten Städte nach einem bestimmten Muster gebaut? Woran kann man bestimmte Gebäudetypen erkennen? Und wie hat dieses „Gesicht“ der europäischen Stadt auch unsere Identität mitgeprägt? Im kunstgeschichtlichen Vortrag über Städte vom alten Rom bis in die Jetztzeit sollen diese Fragen thematisiert und beantwortet werden.
Künstliche Intelligenz ist heute überall – in Navigations-Apps, im Online-Banking, bei Suchmaschinen, bei medizinischen Geräten und sogar in Text- und Bildprogrammen. Viele sprechen darüber, aber oft bleibt unklar: Was steckt eigentlich dahinter? Und welche Auswirkungen hat das auf unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und unsere Gesellschaft? An diesem Vortragsabend reden wir darüber, was „Intelligenz“ überhaupt ist – beim Menschen und bei Maschinen. Schritt für Schritt erklären wir, wie eine Künstliche Intelligenz lernt und Entscheidungen trifft. Außerdem beschäftigen wir uns mit wichtigen Fragen: *Was ist Intelligenz und was ist künstliche Intelligenz? *Welche Chancen entstehen? *Wo muss man vorsichtig sein? *Was bedeutet KI für Demokratie, Medien, Arbeit und unser Zusammenleben? *Welche Gefahren und negative Auswirkungen kann die neue Technologie auf uns haben? Dabei werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Alles wird anschaulich erklärt – mit Beispielen aus dem Alltag, Bildern, kurzen Videos und Filmempfehlungen. An diesen Vortragsabend schließt sich der Workshop 262-10195 an, der separat gebucht werden muss. An diesem zweiten Termin gehen wir dem Thema in einem interaktiven Format praxisnah nach. Der Vortrag wird live im Internet übertragen. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme (10172W) erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn. Für die Online-Teilnahme gilt der ermäßigte Preis.
Künstliche Intelligenz ist heute überall – in Navigations-Apps, im Online-Banking, bei Suchmaschinen, bei medizinischen Geräten und sogar in Text- und Bildprogrammen. Viele sprechen darüber, aber oft bleibt unklar: Was steckt eigentlich dahinter? Und welche Auswirkungen hat das auf unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und unsere Gesellschaft? An diesem Vortragsabend reden wir darüber, was „Intelligenz“ überhaupt ist – beim Menschen und bei Maschinen. Schritt für Schritt erklären wir, wie eine Künstliche Intelligenz lernt und Entscheidungen trifft. Außerdem beschäftigen wir uns mit wichtigen Fragen: *Was ist Intelligenz und was ist künstliche Intelligenz? *Welche Chancen entstehen? *Wo muss man vorsichtig sein? *Was bedeutet KI für Demokratie, Medien, Arbeit und unser Zusammenleben? *Welche Gefahren und negative Auswirkungen kann die neue Technologie auf uns haben? Dabei werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Alles wird anschaulich erklärt – mit Beispielen aus dem Alltag, Bildern, kurzen Videos und Filmempfehlungen. An diesen Vortragsabend schließt sich der Workshop 262-10175 an, der separat gebucht werden muss. An diesem zweiten Termin gehen wir dem Thema in einem interaktiven Format praxisnah nach. Der Vortrag wird live im Internet übertragen. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme (10172W) erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn. Für die Online-Teilnahme gilt der ermäßigte Preis.
Im Internet und in den sozialen Medien findet man eine große Vielfalt an politischen Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen. Neben hilfreichen Beiträgen und gut erklärten Zusammenhängen finden sich auch einseitige Darstellungen, unvollständige Informationen oder bewusst irreführende Inhalte. Das kann schnell unübersichtlich werden. Wie behält man da den Überblick und erkennt, welche Informationen vertrauenswürdig sind? Viele Menschen achten darauf, ob eine Quelle glaubwürdig wirkt, hinterfragen politische Inhalte selbst aber oft nicht weiter. Hier setzt der Workshop an: Wir zeigen, wie politische Informationen im Internet entstehen und verbreitet werden. Mit vielen Beispielen erklären wir, warum bestimmte Beiträge besonders viel Aufmerksamkeit bekommen und wie politische Themen gezielt dargestellt werden. Dazu gibt es praktische Tipps und Zeit für Fragen und Austausch; inklusive ca. 20 Min. Pause. Die Referentin Dr. Katja Friedrich ist Mitarbeiterin der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an. Eine Veranstaltung aus der Reihe Senioren 2.0: Soziale Medien verstehen, digitale Gesellschaft gestalten. Rund um das Thema Politik und Medien bietet die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Veranstaltungen für jene Generationen an, die nicht mit dem Handy in der Hand aufgewachsen sind. Eine Veranstaltung im Rahmen der Wochen der Toleranz 2026.
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Im Anschluss an die moderierte Gesprächsrunde haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn. Die Gesprächsgäste: Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein. Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein – beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK. Ihm ist es wichtig, gebrochene Biografien zu akzeptieren und das Gespräch zu suchen. Moderation: Miriam Menzel Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe „Young and Free".
Die Generation Z stellt Gewohntes infrage – und zwingt Unternehmen zum Umdenken. In ihrem SPIEGEL-Bestseller beleuchtet Susanne Nickel pointiert Erwartungen, Konflikte und Chancen, die mit dieser Generation Arbeitnehmern (geboren zwischen 1995 und 2010) einhergehen. Eine spannende Analyse zwischen Kritik und Perspektivwechsel, die zeigt, wie Organisationen zukunftsfähig bleiben können, und ein Weckruf zur Generation Z – für alle, die junge Talente nicht nur gewinnen, sondern wirklich verstehen wollen. Ohne Anmeldung, spontan zu besuchen. Susanne Nickel ist Arbeitsexpertin, Coach und Fachfrau für Leadership und Generationenwandel. Sie verbindet fundiertes Wissen mit praxisnahen Impulsen und ist Autorin zahlreicher Bücher zu Themen wie Change, Unternehmenskultur und New Work. Die Veranstaltung wird vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.
Im Alltag schließen wir viele Verträge ab. Kennen Sie Ihre Rechte und Pflichten? Dann können Sie diese anwenden und sich Ärger ersparen. Der Vortrag informiert in Einfacher Sprache und beantwortet folgende Fragen: • Wann habe ich einen Vertrag abgeschlossen? • Genügt ein „Ja“ am Telefon? • Habe ich ein Recht auf Umtausch, Garantie und Gewährleistung? • Mahnung erhalten – Was muss ich tun? Der Vortrag in Einfacher Sprache richtet sich an alle Menschen mit Deutschkenntnissen ab A2-Niveau. Der Vortrag findet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern e.V. statt. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie nach Anmeldung.
Kleider machen Leute – aber auch viel Dreck und Ungerechtigkeit. Wie lässt sich Modebewusstsein, Umweltschutz und Soziales vereinbaren? In diesem Vortrag geht es um Konsumpsychologie, fast Fashion, Online-Handel, Greenwashing und Möglichkeiten, wie jeder sich gut und nachhaltig kleiden kann. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie nach Anmeldung.
In diesem praktischen Workshop probieren wir gemeinsam aus, was KI heute schon kann. Wir arbeiten in kleinen Gruppen und stellen uns die Ergebnisse gegenseitig vor: Wir lassen Texte formulieren, wir erstellen Bilder und sehen, wie KI bei Recherchen oder beim Sortieren von Informationen helfen kann. Zum Abschluss generieren wir einen spannende Podcast zu einem aktuellen Thema. Bitte bringen Sie einen internetfähigen Laptop oder Tablet mit. Als Vorbereitung für den Workshop bietet sich der Vortrag 262-10172A bzw. 262-10172W "KI für Neugierige - Einführung und Verständnis" an.
Professor Harald Lesch ist seit 1995 Professor für theoretische Astrophysik an der LMU München und seit 2002 Lehrbeauftragter für Naturphilosophie in München, daher verbinden seine Vorträge oft Naturwissenschaft mit ethischen und philosophischen Fragen. Einem großen Publikum ist er aus Fernsehsendungen wie "Terra X", "Leschs Kosmos" und "Abenteuer Forschung" bekannt. In diesem Vortrag stellt er grundsätzlich die Frage "Was ist Energie?" und beschreibt uns anhand vieler Beispiele, wie wichtig diese für uns als Individuen und Gesellschaft ist. Lassen Sie sich überraschen... Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird gleichzeitig live ins Internet übertragen. Wir bitten aus organisatorischen Gründen um Voranmeldung! Die Platzzahl vor Ort ist begrenzt. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz StMUV. Kursleitung: Prof. Dr. Harald Lesch Veranstaltungsort: 85591, Vaterstetten Ausführende vhs: vhs Vaterstetten
Tauchen Sie ein in die bewegende Welt des Sudan: In Kooperation mit dem Verein „Freunde von Hilat Al Bir“ und dem Meta Theater zeigen wir den preisgekrönten Film „Karthoum“ (2025) – ein eindrucksvolles filmisches Porträt eines vom Bürgerkrieg zerrütteten Landes und seiner menschlichen Schicksale. Im Anschluss an die Filmvorführung möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen: Gemeinsam beleuchten wir die aktuelle Situation im Sudan und die komplexen Dynamiken eines Vielvölkerstaats – im Sinne eines offenen Dialogs, der Verständnis und Perspektivwechsel ermöglicht. Durch den Abend führt Abdalla Abakar, Vorsitzender des Vereins Freunde von Hilat al-Bir, der selbst aus dem Dorf Hilat al-Bir stammt und seine Perspektiven und Erfahrungen mit uns teilt. Bei sudanesischem Tee, Kaffee und traditionellen Süßigkeiten entsteht eine besondere Atmosphäre, die zum gemeinsamen Erleben und Austausch einlädt. Lernen Sie die Projekte des Vereins vor Ort kennen, sehen Sie bewegende Bilder aus Hilat Al Bir und nutzen Sie die Gelegenheit für Fragen. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an. Zum Film: KHARTOUM. Deutschland, Großbritannien, Qatar, Sudan 2025 – Regie: Ahmad Ibrahim – Co-Regie: Rawia Alhag, Anas Saeed, Timeea M.Ahmed, Phil Cox – Originalfassung: Arabisch – Untertitel: Deutsch – Länge: 80 min. Fünf Leben, eine Stadt, das Schicksal eines Landes: Als im Sudan der Bürgerkrieg ausbricht, müssen ein Beamter, eine Teeverkäuferin, ein Widerstandskämpfer und zwei Straßenjungen fliehen. Der Film ist ein emotionales, lyrisches Porträt von fünf Menschen aus Khartum. Eine Veranstaltung im Rahmen der Wochen der Toleranz 2026. Die Veranstaltung wird vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.
Soziale Medien prägen heute nicht nur unsere Kommunikation, sondern auch die Art, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen. Sie beeinflussen Selbstbild, Zugehörigkeit, Vergleich und emotionale Stimmung oft stärker, als uns im Alltag bewusst ist. Der Vortrag geht der Frage nach, warum soziale Plattformen psychologisch eine so große Wirkung entfalten und welche Mechanismen dabei im Hintergrund wirksam sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf sozialen Vergleichsprozessen, digitaler Selbstinszenierung, dem Erleben von Zugehörigkeit und Einsamkeit, algorithmisch verstärkten Reizen sowie problematischen Nutzungsmustern. Der Vortrag bietet damit eine fundierte psychologische Einordnung und eröffnet einen differenzierten Blick darauf, wie soziale Medien unser Denken, Fühlen und Erleben beeinflussen. Kursinhalte: Soziale Vergleichsprozesse auf digitalen Plattformen Digitale Selbstinszenierung und Selbstbild Zugehörigkeit, Einsamkeit und soziale Bindung Algorithmisch verstärkte Reize und Aufmerksamkeit Problematische Nutzungsmuster sozialer Medien Cornelia Hayn ist eine erfahrene wissenschaftliche Fachbegleitung mit langjähriger Tätigkeit als Dozentin in den Bereichen Wirtschaft, Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften. Durch ihre breite Expertise in quantitativen Methoden, Datenanalyse sowie wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Konzeptarbeit vermittelt sie komplexe Inhalte verständlich, praxisnah und zielgruppenorientiert. Der Vortrag wird live im Internet übertragen. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme (10240W) erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn. Bitte melden Sie sich für den Online-Vortrag spätestens bis 22.11.2026 an. Die Veranstaltung wird vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.
Soziale Medien prägen heute nicht nur unsere Kommunikation, sondern auch die Art, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen. Sie beeinflussen Selbstbild, Zugehörigkeit, Vergleich und emotionale Stimmung oft stärker, als uns im Alltag bewusst ist. Der Vortrag geht der Frage nach, warum soziale Plattformen psychologisch eine so große Wirkung entfalten und welche Mechanismen dabei im Hintergrund wirksam sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf sozialen Vergleichsprozessen, digitaler Selbstinszenierung, dem Erleben von Zugehörigkeit und Einsamkeit, algorithmisch verstärkten Reizen sowie problematischen Nutzungsmustern. Der Vortrag bietet damit eine fundierte psychologische Einordnung und eröffnet einen differenzierten Blick darauf, wie soziale Medien unser Denken, Fühlen und Erleben beeinflussen. Kursinhalte: Soziale Vergleichsprozesse auf digitalen Plattformen Digitale Selbstinszenierung und Selbstbild Zugehörigkeit, Einsamkeit und soziale Bindung Algorithmisch verstärkte Reize und Aufmerksamkeit Problematische Nutzungsmuster sozialer Medien Cornelia Hayn ist eine erfahrene wissenschaftliche Fachbegleitung mit langjähriger Tätigkeit als Dozentin in den Bereichen Wirtschaft, Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften. Durch ihre breite Expertise in quantitativen Methoden, Datenanalyse sowie wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Konzeptarbeit vermittelt sie komplexe Inhalte verständlich, praxisnah und zielgruppenorientiert. Der Vortrag wird live im Internet übertragen. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme (10240W) erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn. Bitte melden Sie sich für diesen Online-Vortrag spätestens bis 22.11.2026 an. Die Veranstaltung wird vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.
In „Operation HEIL!Kräuter“ verleihen Sebastian Schlagenhaufer und Ramon Bessel mutigen Kabarettisten aus der Zeit des Nationalsozialismus wieder eine Stimme. In einem bewegten Reigen ausgewählter Chansons, Texte und kurzer Szenen, recherchiert aus historischen Bühnenprogrammen, ergänzt um die Hintergründe zum Leben, Wirken und Schicksal der Akteure, erinnern die beiden Münchner Künstler einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel an diese Zeit! Nicht als Historiker, sondern aus der Sicht als Kollegen entsteht damit eine besondere Nähe zu den Akteuren der Vergangenheit. „Der Herr Hitler kann froh sein, dass er nicht Kräuter heißt. Sonst müssten wir immer Heil Kräuter rufen“, diese Pointe von Karl Valentin war namensgebend für das Programm, das bewegend und humorvoll zugleich dieses Kapitel deutscher Kabarettgeschichte behandelt, von der Münchner Szene um Helmut Käutner, dem in Berlin wirkenden Werner Finck, hin zum deutschen Exilkabarett von Bern über London bis New York. Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine entsteht ein erstaunlicher Gegenwartsbezug, denn manche Texte haben bis heute kein Bisschen ihrer Aktualität verloren. Eintritt frei; Einlass: 19:00 Uhr. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung aus organisatorischen Gründen direkt unter reservierung@schrottgalerie.de an. Finanziert durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Ebersberg. Die Partnerschaft für Demokratie wird im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
München blickt auf eine bewegte jüdische Geschichte zurück. Nach dem ersten Weltkrieg gab es hier mit Kurt Eisner den ersten jüdischen Ministerpräsidenten Deutschlands. Anfang der 1930er-Jahre wurde für die wachsende Gemeinde eine dritte Synagoge eingeweiht, in den folgenden Jahren flohen dann aber viele Münchner Jüdinnen und Juden oder wurden Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik. Völlig unerwartet entwickelte sich dann aber nach Kriegsende München – und besonders die Straßenzüge rund um die Möhlstraße in Bogenhausen – zu einem Zentrum jüdischen Lebens in Bayern und in Deutschland: die ehemalige „Hauptstadt der Bewegung“ wurde zum Zentrum der Sche´erit ha-Pleta („Rest der Geretteten“). Heute leben wieder über 10.000 Juden und Jüdinnen in München und es gibt ein reges kulturelles und religiöses jüdisches Leben. Ohne Anmeldung, nur Abendkasse. Lilly Maier (Jahrgang 1992) studierte an der LMU München Geschichte und als Fulbright-Stipendiatin an der New York University Journalismus. Derzeit promoviert sie in Jüdischer Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität mit einer Arbeit über Frauen, die Juden während des Holocausts das Leben gerettet haben. Seit 2012 arbeitet sie als Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Herbst 2018 erschien ihr Erstlingswerk „Arthur und Lilly: Das Mädchen und der Holocaust-Überlebende“, die Biografie von Arthur Kern, der auf einem Kindertransport nach Frankreich und später nach Amerika gerettet wurde.
Die staatliche Rente steht vor einem Finanzierungsproblem und auch die demografische Entwicklung ist eine große Herausforderung. Müssen wir mehr privat vorsorgen oder sollen die Rentenbeiträge am Finanzmarkt ausgespielt werden? Und kann die Digitalisierung dem Einzelnen dabei helfen, Altersvorsorge und Vermögensaufbau leichter zu gestalten? Wir betrachten, welche Lösungsansätze es geben kann und reflektieren, wie und ob sie sich umsetzen lassen. Prof. Dr. Martin Werding Professor für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen (Ruhr-Universität Bochum), Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Wirtschaftsweisen“), Wissenschaftliches Mitglied der Rentenkommission des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Finance Goes Digital – Mein Geld in der digitalen Welt“ und wird finanziell vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) gefördert. Kursleitung: Martin Werding Veranstaltungsort: Online-Seminar, Online Ausführende vhs: Bayerischer Volkshochschulverband
Vor 100 Jahren starb Claude Monet, den viele als einen Hauptvertreter der modernen Malerei sehen. Monet revolutionierte die Malerei durch die Fokussierung auf Licht, Farbe und Atmosphäre, den Einsatz kurzer Pinselstriche (Fleckenmalerei) und das Malen im Freien (en plein air), um flüchtige Momente einzufangen. Der Vortrag soll ein Lebensporträt des Künstlers und seines Werks abgeben, aber auch der Frage nachgehen, wie modern Monet wirklich war oder in welchem Zusammenhang sein Werk zu sehen ist.
Wenn Tiefpunkte zu Chancen werden – und warum es sich lohnt, niemals aufzugeben. Mit 15 Jahren überlebte Darius Braun einen tennisballgroßen Hirntumor, der ihm Sprache und Bewegung raubte. Doch er kämpft sich zurück ins Leben und wagt das Unmögliche: 21.020 Kilometer, alleine auf dem Fahrrad von Kanada nach Feuerland. 508 Tage lang meistert er 215.000 Höhenmeter und unzählige Herausforderungen. Seine unfassbar abwechslungsreich wie traumhaft schöne Route führt ihn durch die Rocky Mountains, den Amazonas, das Hochland Perus und die Salzwüsten Boliviens bis ans ersehnte Ziel seiner Reise, Patagonien. Er ringt mit Kälte, Hitze, Erschöpfung und Einsamkeit – und erlebt gleichzeitig die überwältigende Schönheit der Natur und erfährt ungeahnte Menschlichkeit. Eindrucksvoll zeigt das Buch die Geschichte eines Mannes, der sein Leben nicht aufgab. Ein Mutmacher für alle, die das Unmögliche wagen wollen. Und eine motivierende Geschichte über die Kraft, selbst nach schweren Schicksalsschlägen an sich und seine Träume zu glauben. Ohne Anmeldung, nur Abendkasse. Darius Braun, Jahrgang 1990, überlebte mit 15 Jahren eine lebensbedrohliche Hirntumor-Operation, nach der er linksseitig gelähmt war und grundlegende Fähigkeiten neu erlernen musste. Die Ärzte sagten ihm, er solle froh sein, wenn er den Hauptschulabschluss schaffe. Er wurde Lehrer. Jahre später erfüllte er sich einen Kindheitstraum und fuhr allein mit dem Fahrrad mehr als 21.000 Kilometer von Kanada bis nach Feuerland. In Südamerika erreichte er mit seiner Geschichte ein Millionenpublikum in den nationalen Medien. 2025 erschien sein Buch "Vom Gegenwind getragen". Der Speaker und Autor aus Augsburg steht heute mit Lesungen, Mutmacher- und Resilienzvorträgen auf der Bühne und erzählt von Rückschlägen, Neuanfängen und der Erfahrung, dass selbst aus schweren Einschnitten neue Wege entstehen können.
Warum gelingt es Trickbetrügern immer wieder, gerade ältere Menschen ins Visier zu nehmen – und wer steckt eigentlich dahinter? Anhand aktueller Polizeistatistiken zeigt die Veranstaltung typische Betrugsmaschen am Telefon und per SMS, etwa Schockanrufe, falsche Polizisten oder angebliche Gewinnversprechen. Auch Tricks an der Haustür, wie falsche Handwerker, sowie Betrügereien im öffentlichen Raum werden vorgestellt. Die Teilnehmenden erfahren konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Manipulationsversuchen frühzeitig aus dem Weg zu gehen. Zum Abschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussion. Die einzelnen Betrugsmaschen werden mit tatsächlichen Beispielen (z. T. mit Tondokument) verdeutlicht. Arno Helfrich arbeitete bis 2023 als Kriminaloberrat bei der Bayerischen Polizei und leitete 20 Jahre das Kommissariat für Prävention und Opferschutz beim Polizeipräsidium München.
Künstliche Intelligenz ist heute überall – in Navigations-Apps, im Online-Banking, bei Suchmaschinen, bei medizinischen Geräten und sogar in Text- und Bildprogrammen. Viele sprechen darüber, aber oft bleibt unklar: Was steckt eigentlich dahinter? Und welche Auswirkungen hat das auf unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und unsere Gesellschaft? An diesem Vortragsabend reden wir darüber, was „Intelligenz“ überhaupt ist – beim Menschen und bei Maschinen. Schritt für Schritt erklären wir, wie eine Künstliche Intelligenz lernt und Entscheidungen trifft. Außerdem beschäftigen wir uns mit wichtigen Fragen: *Was ist Intelligenz und was ist künstliche Intelligenz? *Welche Chancen entstehen? *Wo muss man vorsichtig sein? *Was bedeutet KI für Demokratie, Medien, Arbeit und unser Zusammenleben? *Welche Gefahren und negative Auswirkungen kann die neue Technologie auf uns haben? Dabei werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Alles wird anschaulich erklärt – mit Beispielen aus dem Alltag, Bildern, kurzen Videos und Filmempfehlungen. An diesen Vortragsabend schließt sich der Workshop 262-10196 an, der separat gebucht werden muss. An diesem zweiten Termin gehen wir dem Thema in einem interaktiven Format praxisnah nach.
Die vhs Ebersberger Land lädt Sie herzlich zu einem Abend mit Fokus auf ein aktuelles weltpolitisches Konfliktgeschehen ein. Als Referenten begrüßen wir an diesem Termin Jochen Zellner von der Europäischen Akademie Bayern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird ein aktueller Konflikt oder ein „vergessener“ Krisenherd stehen. Das finale Thema wird aufgrund der dynamischen weltpolitischen Entwicklungen erst Anfang Januar 2027 festgelegt und bekannt gegeben. Der Abend beginnt mit einem Impulsvortrag, der Hintergründe und Zusammenhänge verständlich erläutert. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen: In einer offenen Diskussion können Fragen gestellt, Perspektiven ausgetauscht und gemeinsam unterschiedliche Sichtweisen beleuchtet werden. Bleiben Sie informiert und gestalten Sie den Dialog mit! Weitere Informationen zum konkreten Thema folgen Mitte Januar auf unserer Homepage www.vhs-ebersberger-land.de. Ohne Anmeldung, nur Abendkasse. Jochen Zellner ist stellvertretender Akademieleiter der Europäischen Akademie Bayern. Er hat Politikwissenschaften und Geschichte an der Universität Regensburg studiert und ist Experte für Mittleren und Nahen Osten, Staaten und Systeme in Afrika, Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Kaukasusregion, den Ukrainekonflikt, Lateinamerika, Extremismus und Populismus in Europa und die Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien.
Wir verfolgen, wie Künstlerinnen und Künstler Frauen vom Idealbild der Antike über Madonnen, Musen und Schönheitsnormen bis zu feministischen Gegenbildern der Moderne darstellen. Wie verändern sich Rollen, Macht und Sichtbarkeit? Ein inspirierender Blick auf Wandel und Selbstbestimmung. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung.
Der Satz von Karl Valentin hat die Runde gemacht. Darin verbirgt sich auch das Unverständnis, was an der Kunst denn wirklich so bedeutsam ist oder was Kunst eigentlich zur Kunst macht. Kann man Kunst überhaupt beurteilen, oder ist alles Kunst? Ist Kunst überhaupt noch wichtig und notwendig? Überlegungen und Vorschläge zum Umgang mit zeitgenössischer Kunst bietet der Kurzvortrag und gibt gleichzeitig einen persönlichen Blick auf einige aktuelle Kunstwerke.
In diesem praktischen Workshop probieren wir gemeinsam aus, was KI heute schon kann. Wir arbeiten in kleinen Gruppen und stellen uns die Ergebnisse gegenseitig vor: Wir lassen Texte formulieren, wir erstellen Bilder und sehen, wie KI bei Recherchen oder beim Sortieren von Informationen helfen kann. Zum Abschluss generieren wir einen spannende Podcast zu einem aktuellen Thema. Bitte bringen Sie einen internetfähigen Laptop oder Tablet mit. Als Vorbereitung für den Workshop bietet sich der Vortrag 262-10173A "KI für Neugierige - Einführung und Verständnis" an.